Satzung

§ 1 Name, Sitz und Zweck

1.1. Der Verein Signum Libere Suezzingen verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Verbreitung und Veranschaulichung des mittelalterlichen und antiken Lebens, die Pflege und Wiederbelebung der Kunst und Kultur des Mittelalters und der Antike, die Pflege und Förderung alter Kampfkünste, das Mitwirken an historischen Festen und Organisation solcher.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

*Erforschung mittelalterlichen und antiken Lebens in theoretischer und praktischer Weise. (Vorträge, Bibliothek, historische Zeltlager, Essensbereitung, Wehrkunde, Selbstdarstellung in historischen Gewändern).

*die Förderung von Beziehungen zu anderen Mittelaltervereinen und ähnlichen thematisch interessierten Vereinigungen und trägt nach Eintragung den Zusatz „e.V.“.

1.2. Der Verein will sich gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit und für mehr Toleranz, Offenheit und Freiheit einsetzen.

1.3. Der Verein ist keine politische oder religiöse Gemeinschaft.

1.4. Der Sitz des Vereins ist Schwetzingen.

1.5. Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke des Vereines verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

1.6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung, begünstigt werden.

1.7. Das Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr.

1.8. Der Verein wird in das Vereinsregister von Schwetzingen eingetragen.

1.9. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 2 Mitgliedschaft

2.1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die die freiheitliche, demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland anerkennt.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

3.1. Die Bereitschaft sich aktiv für die Vereinsziele einzusetzen.

3.2. Die Zahlung der laufenden Mitgliedsbeiträge. Ehrenmitglieder sind vom Beitrag befreit.

3.3. Das Mindestalter ist das vollendete 16. Lebensjahr (Ausnahme hiervon sind Mitglieder, welche im Rahmen einer Familienmitgliedschaft Mitglied werden). Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der schriftlichen Erlaubnis der gesetzlichen Vertreter.

3.4. Die Mitgliedschaft wird schriftlich beantragt und vom Vorstand entschieden.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

4.1. Die Mitgliedschaft kann schriftlich mit einer Frist von vier Wochen zum Ablauf des Geschäftsjahres gekündigt werden. Die Kündigung muss dem Vorstand zugestellt werden. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche gegenüber dem Verein.

4.2. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, sofern ein wichtiger Grund vorliegt. (Verstoß gegen die Satzung, oder Beschlüsse des Vereines, Zahlungseinstellung, unehrenhaftes Verhalten).

4.3. Mit dem Beschluss über den Ausschluss gilt die Mitgliedschaft als beendet. Das ausgeschlossene Mitglied hat bis zu diesem Zeitpunkt voll und ganz seine Verpflichtungen dem Verein gegenüber zu erfüllen.

4.4. In Sonderfällen kann von einem sofortigen Ausschluss durch Beschluss des Vorstandes mit Zweidrittelmehrheit dann abgesehen werden, wenn die Sachlage erwarten lässt, dass das Mitglied in der Zukunft seinen Pflichten dem Verein gegenüber nachkommt.  In solchen Fällen dann das Ruhen einer Mitgliedschaft angeordnet werden, jedoch nicht über den Zeitraum eines Jahres hinaus.

§ 5 Finanzierung und Vereinsvermögen

Der Verein finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Festlegung der Beitragshöhe und –fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich. Erlöse von Veranstaltungen fließen dem Vereinsvermögen zu und werden für satzungsgemäße Zwecke des Vereins
genutzt.

§ 6 Vereinsorgane

Organe des Vereines sind:

6.2. die Mitgliederversammlung

6.3. der Vorstand

6.4. die Vorstandschaft

§ 7 Mitgliederversammlung

Innerhalb eines Jahres muss mindestes einmal eine ordentliche Hauptversammlung stattfinden. Sie wird durch den Vorstand mindestens drei Wochen vorher schriftlich einberufen. Sie hat folgende Aufgaben:

7.1. Entgegennahme und Genehmigung des Geschäfts- und Kassenberichts über das zurückliegende Rechnungsjahr

7.2. Entlastung der Vorstandsmitglieder

7.3. Wahl der neuen Vorstandsmitglieder

7.4. Wahl von zwei Kassenprüfern, die die Vereinskasse prüfen und der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht erstatten. Die Wahl gilt für die Dauer von zwei Jahren. Eine einmalige Wiederwahl ist möglich.

7.5. Festsetzung der Mitgliederbeiträge

7.6. Genehmigung der Programm- und Haushaltsplanung für das laufende Rechnungsjahr.

7.7. Beschlussfassung über Satzungsänderung und aller sonstigen vom Vorstand zur Abstimmung gestellten Anträge.

7.8. Beratung von Anträgen

7.9. Ernennung von Ehrenmitgliedern

7.10. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

Die Beschlüsse sind schriftlich festzuhalten. Sie müssen vom Vorsitzenden oder einem seiner Stellvertreter und vom Schriftführer unterzeichnet werden.

§ 8 Der Vorstand

8.1. Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der 1. und der 2. Vorsitzende. Diese vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich, wobei jeder jeweils alleinvertretungsberechtigt ist oder in der Weise beschränkt, dass er bei allen Rechtsgeschäften die Zustimmung der Vorstandschaft einzuholen hat.

8.2. Eine Person, die ein Vorstandsamt übernommen hat, gibt dadurch zu verstehen, dass sie zur Erfüllung des Amtes in der Lage ist, sowie die dafür notwendige Sachkenntnis besitzt.

§ 9 Die Vorstandschaft

9.1. Die Vorstandschaft setzt sich aus mindestens 4 Mitgliedern zusammen:

*Dem/der 1. Vorsitzenden/in
*Dem/der 2. Vorsitzenden/in
*Dem/der Kassenwart/in (Schatzmeister)
*Dem/der/den Beisitzer/n/in/innen

9.2. Jedes Vorstandschaftsmitglied arbeitet im Sinne der Beschlüsse des Vorstandschaft in seinem Kompetenzbereich eigenverantwortlich.

9.3. Die Vorstandschaft kann andere Personen zur Beratung hinzuziehen, und für besondere Aufgaben im Rahmen von Veranstaltungen bestimmen.

9.4. Die Vorstandschaft wird durch die Mitgliederversammlung jeweils auf die Dauer von zwei Jahren komplett gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig. Sie führt die Geschäfte nach Ablauf der Frist  weiter, sofern eine Neuwahl bis zum Ablauf der Amtszeit noch nicht stattgefunden hat.

9.5. Die Vorstandschaft führt die Geschäfte des Vereins und entscheidet über die Verwendung der Finanzmittel. Sie kann sich eine Geschäftsordnung geben. Sie hat die Beschlüsse der von ihr einberufenen Mitgliederversammlung auszuführen. Ihre Tätigkeit ist ehrenamtlich.

9.6. Jedes Vorstandschaftsmitglied ist der Mitgliederversammlung und dem Vorstand  zur  Rechenschaft verpflichtet.

§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlung

10.1. Der Vorstand kann von sich aus eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

10.2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss von ihm einberufen werden, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder einen schriftlich begründeten Antrag stellen.

10.3. Die Ladungsfrist beträgt 2 Wochen.

§ 11 Abstimmung

11.1. Sofern das Gesetz und die Satzung nicht entgegenstehen, werden alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder wirksam. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.

11.2. Wahlen und Abstimmungen müssen geheim durchgeführt werden, wenn ein Mitglied einen entsprechenden Antrag stellt.

§ 12 Vereinsarbeit

Jedes Mitglied erklärt sich bereit bei Bedarf im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten unentgeltlich bei Veranstaltungen des Vereines mitzuwirken.

§ 13  Fördermitglieder

Juristische Personen können dem Verein als Fördermitglieder beitreten.

§ 14  Satzungsänderung

14.1. Anträge auf Änderung der Satzung können vom Vorstand oder mindestens 7  Mitgliedern schriftlich und begründet gestellt werden.

14.2. Dem Antrag ist stattzugeben, wenn in der Hauptversammlung 2/3 der anwesenden Mitglieder zustimmen.

§ 15 Auflösung

15.1. Die Auflösung des Vereines ist nur möglich, wenn 3/4 der anwesenden Mitglieder auf der Hauptversammlung zustimmen.

15.2. Ein entsprechender Antrag muss von mindestens der Hälfte der Mitglieder gestellt werden.

15.3. Ein Beschluss über die Auflösung kann nur dann gefasst werden, wenn auf der Hauptversammlung mindestens 2/3 der Mitglieder anwesend sind.

15.4. Sind weniger Mitglieder anwesend, muss innerhalb einer Frist von 4 Wochen eine zweite Versammlung mit gleicher Tagesordnung durchgeführt werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden mit einfacher Mehrheit beschließen kann.

15.5. Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte drei Liquidatoren.

15.6. Wird der Verein aufgelöst oder entfallen seine bisher steuerbegünstigten Zwecke, fällt das Vereinsvermögen, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sachleistungen übersteigt, an die Stadt Schwetzingen, mit der Maßgabe, dieses für den Erhalt historischer Bauwerke in Schwetzingen zu verwenden.

§ 16 Gerichtsstand

Für Streitigkeiten zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern sind die Gerichte zuständig, in deren Bereich der Verein seinen Sitz hat.

§ 17 Inkrafttreten

Vorstehende Satzung wurde am 03.03.2011 in 68723 Schwetzingen von der Gründungsversammlung beschlossen und tritt ab diesem Tag in Kraft.

Schwetzingen, den 3.3.2011